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Urlaub in dem Land der Maya und des Tequilas

Ich weiß nicht mehr wirklich wie ich auf die Idee gekommen bin in Mexiko Urlaub zu machen, vielleicht war es wegen der Maya. Auf jeden Fall war der Flug über Atlanta echt ein Erlebnis für sich, immerhin ist Atlanta der größte Flughafen der Welt. Im Hotel musste ich mich am ersten Tag noch dran gewöhnen, dass ich hier all-inclusive habe, ich konnte so viel trinken und essen wie ich wollte. Das Essen im Hotel war ok, es gab so gut wie jeden Tag etwas anderes zu Essen und es gab auch Thementage. Mittags gab es immer einen kleinen Mix aus Mexikanischer & internationaler Küche, es gab eigentlich keinen Tag wo man nicht was zu essen gefunden hat, was man mochte. Diesmal hatte ich zwei Ausflüge schon von zu Hause aus gebucht, der erste Ausflug war schon direkt am Tag nach der Anreise. Eigentlich wäre es mir lieber gewesen, wenn er an einem anderen Tag gewesen wäre, aber das kann man sich halt nicht immer so aussuchen.

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Der Ausflug war ein Mix aus Natur und Kultur, den als Erstes ging es nach Rio Lagartos. Dort wechselten wir vom Bulli auf ein Boot, hier wurden wir in eine herrliche Natur geführt. Krokodile und Alligatoren aus nächster Nähe zu sehen, das hatte echt etwas. Einem hab ich fast die GoPro in sein Maul gesteckt, im schlimmsten Fall hätte ich mir eine neue kaufen müssen. Der Rosa See wollte sich leider nicht von seiner rosa Seite zeigen, dafür gab es viele Vögel zu sehen, zwei von ihnen ließen sich sogar ein Stück von uns mitnehmen. Dann ging es von der Karibik in den Golf von Mexiko zu einem kleinen Badestopp bevor wir essen gegangen sind. Nach der Stärkung ging es weiter mit dem zweiten Teil des Programms, jetzt ging es zu Ek Balkam einer alten Maya Stätte mitten im Nirgendwo.

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Hier gab es sehr viele interessante Informationen über die Maya, man könnte das eine oder andere Gebäude auch besteigen und sich das ganze von oben anschauen. Auf jeden Fall fand ich den Mix aus Natur und Kultur genau richtig. Am zweiten Tag erkundete ich erst einmal die Gegend und das Hotel etwas genauer, in der Nähe gab es paar kleine Supermärkte und auch paar Souvenirläden, eigentlich alles was man so braucht. Das coolste aber war am Strand, direkt vor dem Hotel gab es ein Beach Volleyballfeld und es wurde jeden Tag genutzt, also wusste ich schnell was ich mache, wenn mir langweilig werden sollte. Den ersten Strandtag nutzte ich eigentlich dafür, dass meine Haut sich an die Sonne gewöhnt bevor ich mich voll in die Sonne stürzen würde bzw. in die Fluten des Meeres. Am dritten Tag konnte ich nicht mehr widerstehen und stürzte mich mit ins nächste Volleyballspiel, ach wie habe ich das vermisst. Ab jetzt war ich jeden Tag am Spielen, außer ich war auf einem Ausflug unterwegs.

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Auf den nächsten Ausflug war ich sehr gespannt, was mich da erwarten würde, denn es ging nach Sian Kaan einem Nationalpark wo man am zweitgrößten Riff der Welt Schnorcheln konnte. Alleine schon die Anfahrt in das Gebiet war ein Abenteuer, so eine Piste mit so vielen Schlaglöchern auf über 30 km war echt eine Herausforderung für den Geduldsfaden. Als wir das kleine Dorf erreichten fühlte man sich gleich 50 Jahr in der Zeit zurückversetzt, es hatte echt etwas Uriges an sich. Nach einem einfachen aber sehr leckeren traditionellen Frühstück gingen wir aufs Boot und fuhren hinaus auf das Meer. Kaum waren wir auf dem Wasser zeigten sich schon die ersten Delfine, es waren einige kleine Gruppen, dann zeigte sich die eine oder andere Schildkröte und ganz viele Vögel. Schon alleine der Anblick der Schildkröte befriedigte mein Wunsch Tiere in freier Wildbahn zu sehen, zum jetzigen Zeitpunkt wusste ich noch nicht das dies bald noch getobt wird. Jetzt waren wir endlich am Schnorchel Spot, nun ja, was soll ich sagen, Schnorcheln mit einer Schwimmweste ist irgendwie nicht das gleiche wie ohne, aber so waren die Regeln zum Schutz des Korallenriffs. Da schaut man nach unten und beobachtet die Stachelrochen auf dem Grund als plötzlich der Guide mir auf dem Rücken klopft und nur nach vorne zeigt. Da schwamm irgendetwas Großes auf mich zu, es wirkte wie ein Unterwasser Elefant, etwa 2 m vor mir drehte es ab und schwamm in eine andere Richtung. Als ich dann wieder auf dem Boot war, fragte ich nach was für ein Tier das war, es war eine Seekuh, die ich gesehen habe.

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Jetzt fuhren wir in die Nähe eines Strandes für eine kurze Badepause, bevor wir wieder zurück zum Dorf fahren würden. Dieses Erlebnis mit der Seekuh werde ich nicht so schnell vergessen. Ich entschloss mich dann doch noch ein Ausflug über meinen Reiseveranstalter nachzubuchen, denn irgendwie reizte mich die Insel Cozumel. Der Ausflug war eine kleine Jeep-Tour über die Insel, mit einem Schnorchel stopp an einer Stelle wo es echt von vielen Fischen nur so wimmelte. Am Ende der Tour gab es auch einen Stopp an einer Tequila-Brennerei, bevor es zurück zum Hotel ging.

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Neben dem Hotel gab es noch eine Tauchschule welche auch Schnorchel touren angeboten hat, auch hier nutzte ich die Gelegenheit für eine kleine Tour am Riff. Diesmal war die Bootsfahrt eher das Erlebnis, denn wir hatten an dem Tag einen ordentlichen Wellengang. Ich hätte die Tour auch auf den nächsten Tag verschieben können, aber wo wäre dann der Spaß? Zwei Tage vor der Rückreise hat mich eine voll böse Erkältung erwischt, so musste ich meine Reiseapotheke plündern. Wäre ich hier noch länger im Urlaub gewesen, hätte ich wohl zum ersten Mal meine Auslandskrankenversicherungen nutzen müssen. Ich vermute stark das dies von der Klimaanlage kam, der Rückflug mit dem Husten und der trockenen Luft war auch noch anstrengend. Ende vom Lied, Zuhause direkt am nächsten Tag zum Arzt, wo ich dann für eine Woche aus dem Verkehr gezogen wurde.

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