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Hält ein Mazda CX 5 das Horntools Desert 120 aus?

Ich habe lange, sehr lange überlegt, was ich machen soll. Zu meiner Auswahl standen so viele Optionen, dass ich förmlich die Qual der Wahl hatte, Wohnmobil, Wohnwagen, oder doch vielleicht ein Anhänger selber ausbauen? Oder vielleicht das Auto mehr zu einem Camper ausbauen? Dann gab es ja noch die Möglichkeit mit dem Dachzelt, mir spukten echt viele Ideen durch meinen Kopf.

Dann sah ich von Rosas Reisen ein Post auf Instagram von einem Mikro Abenteuer Festival, mir war da sofort klar, da willst du hin. Natürlich war Anuschka die Ihren Blog Rosas Reisen führt auch vor Ort, das coolste aber war, sie war mit ihrem Dachzelt da. Wir haben echt lange da drüber geredet, was man am besten macht, denn es gib inzwischen eine Menge Möglichkeiten. Wir kamen beide zu dem Entschluss das ein Dachzelt das praktischste und am meisten alterstauglich ist, was man sich kaufen kann, wenn Ihr mehr über Rosas Reisen wissen möchtet besucht doch Ihren Blog, sie wird sich bestimmt sehr freuen. 

Da ich leider ein Auto habe, welches eine Dachlast von nur 50 Kg hat, war meine Auswahl von Anfang an sehr begrenzt. Man könnte es eine Fügung oder Schicksal nennen, das Dachzelt von Rosas Reisen welches auf einem Suzuki Jimmy montiert hat, wäre vom Gewicht eins der Dachzelte, welches für mich in Fragen kommen würde. Optisch sagte mir das Zelt auch sehr zu, was dieses Zelt für mich perfekt macht, ist der Wettergeschützte einstieg.

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Vielleicht sagt der eine oder andere, was willst du denn damit, das ist ganz einfach zu erklären, dieser Unterstand ist perfekt zum Kochen, wenn es mal wieder regnet. Zu Hause ging die Arbeit erst richtig los, wo bekomme ich das Zelt denn her? Kein Anbieter welche näher als 250 km von mir entfernt ist, hatte dieses Zelt auf Lager oder im Programm. Der nächste Anbieter, der dieses Zelt hatte, war weit hinter Frankfurt. Die Strecke für hin und zurück würde mich genau so viel Kosten, wenn ich es mir liefern lassen würde. So ging die Bestellung ein paar Tage nach dem Event raus.  In der Zwischenzeit machte ich mir Gedanken wie ich die Montage und Demontage des Zeltes bewerkstelligen kann, ich wollte eine Lösung, die es mir ermöglicht das alles alleine zu machen mit der Montage. Es ist echt schön, wenn man ein Vater hat, der gleich mit der passenden Idee kommt. So bestellte ich noch paar Stahlrohre und eine Seilwinde und in null Komma nichts hatte ich eine schwenkbare Seilwinde vor der Garage, so kann ich das Dachzelt jederzeit selber darauf oder wieder abmachen.

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Jetzt war es endlich so weit, das Dachzelt musste getestet werden. Auf einen Campingplatz hatte ich keine Lust, wollte mich nicht zum Affen machen beim Aufbau des Zeltes, also suchte ich mir einen ruhigen gemütlichen Platz über eine der vielen Apps, die es inzwischen für gibt. Der erste Aufbau des Zeltes an meinen Standort für das Wochenende hat viel zu lange gedauert, bekanntlich macht Übung ja den Meister, ich denke das ich beim nächsten Mal schneller sein werde wie eins Stunde. Mein Problem war, dass ich vergessen habe, die oberen Stangen für den Sonnenschutz in die Halterungen zu stecken. So war das ganze jetzt etwas fummelig, denn ich wollte das Zelt nicht wieder zusammen klappen, um den Fehler zu beheben. Endlich wer alles wie es sein wollte und ich war echt erleichtert, dass ich es ohne einen SOS ruf geschafft habe. 

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Dieses Wochenende war schon mal ein kleiner Test für das Dachzelt, aber auch das Auto und mein System im Auto sollte getestet werden. So ein Chaos wie auf der letzten Skandinavien Tour möchte ich nicht noch mal haben. Die Küche hat den Test sehr gut bestanden, das einzige was mir aufgefallen ist, ich muss sie noch um das eine oder andere erweitern. Bei dem Thema Bad und Kleiderschrank wartet auf mich noch sehr viel Arbeit. Falls Ihr eine Idee oder Vorschläge habt, wie man das am besten umsetzen kann, ich bin für jeden Tipp sehr dankbar. Aber wieder zurück zum Dachzelt, außer meinem aufblasbaren Kissen und den Schlafsack hab ich absichtlich nichts weiter mitgenommen, der Test sollte ja unter realen Bedingungen stattfinden. Die beiden Seitlichen und der Eingang waren nur mit dem Fliegengitter verschlossen, das Fenster vor Kopf hab ich komplett zu gemacht. Am späten Abend war es immer noch so warm, dass ich ohne Schlafsack eingeschlafen bin, welchen ich später viel mehr als Decke nutze als einen typischen Schlafsack. Mitten in der Nacht bin ich dann durch Lärm wach geworden, diesen Augenblick nutzte ich, um mich zuzudecken, bevor ich wider eingeschlafen bin.

Morgens wurde ich dann wach und war echt ausgeschlafen, zugegeben, die Matratze in dem Horntools Desert 120 ist etwas hart, aber da dran kann man sich gewöhnen oder man lägt sich noch eine weiche Matte oben drüber. Ich bin nach der ersten Nutzung des Dachzeltes sehr zufrieden mit. Der Abbau des Zeltes war in weniger als 15 Min fertig, ich denke das ich diese Zeit in etwa auch für den Aufbau brauchen werde. Bei der Fahrt merkt man das Extragewicht von knapp 50 Kg eigentlich nur bei der Beschleunigung und in den Kurven, sonst merkt man beim CX 5 keinen Unterschied. Zu meiner Überraschung hat sich der Spritverbrauch auch nicht sonderlich erhöht, es sind grade mal 0,5 Liter auf 100 Kilometer mehr.

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